Dienstag, 12. Juni 2007
CHIO CHIPS
m4rc, 21:43h
Die Werbung läuft wie folgt ab:
Ein junger Kerl kommt zu einem Mädel mit eigenen Wohnung zu besuch. Er setzt sich in ihrem Wohnzimmer auf eine Couch und sieht dort eine unzerknitterte, ihm zugerichtet, perfekt bikonvex geöffnete, stromlinienförmige Tüte CHIO- Chips.
Als er danach greifen will, knurrt ihn plötzlich ein kleiner Hund (siehe Bild) an, der ihn scheinbar aus unwirklich erscheinenem Instikt daran hinder will, in die Tüte zu greifen und die knusprigen, würzigen, köstlichen, einzigartigen, nur 0,947g Fett/100g Fett enthaltenden, anscheinend auch als Tierfutter geeigneten Chips zu nehmen. Anscheinend ist der Hund bissig. Zu beachten ist, dass der Hund eine Halskrause trägt:

Als die junge Dame dann den Salon betritt, sieht sie ihn Chips fressend auf dem Sofa sitzend, woraufhin sie ihren Blick auf irgendeinen Punkt fixiert, den man wegen der Kameraeinstellung (sie in der amerikanischen Kameraeinstellung) nicht sehen kann. In der nächsten Einstellung zeigt sich, dass der Kerl den Hund auf die Halskrause gestellt hat:

Daran kann man zwei Dinge kritisieren:
Einerseits fragt man sich, wieso der Kerl es auf einmal geschafft hat, den Hund so zu positionieren, da er doch vorher so große Angst hatte, wegen des Knurrens in die Chipstüte zu greifen.
Am Offensichtlichsten ist aber die Tatsache, dass die Leute von Chio wohl gehofft haben, der gemeine Fernsehzuschauer sei zu dumm, zu erkennen, dass diese wundersamen Ereignisse nur deshalb funktionierten, da die GRÖßE DER HALSKRAUSE in den verschiedenen Kameraeinstellung variiert.
Fazit: Chio sucht sich Werbeagenturen aus, die nicht auf Authenzität setzen sondern auf billige Verarsche (auf gut Deutsch).
Ein junger Kerl kommt zu einem Mädel mit eigenen Wohnung zu besuch. Er setzt sich in ihrem Wohnzimmer auf eine Couch und sieht dort eine unzerknitterte, ihm zugerichtet, perfekt bikonvex geöffnete, stromlinienförmige Tüte CHIO- Chips.
Als er danach greifen will, knurrt ihn plötzlich ein kleiner Hund (siehe Bild) an, der ihn scheinbar aus unwirklich erscheinenem Instikt daran hinder will, in die Tüte zu greifen und die knusprigen, würzigen, köstlichen, einzigartigen, nur 0,947g Fett/100g Fett enthaltenden, anscheinend auch als Tierfutter geeigneten Chips zu nehmen. Anscheinend ist der Hund bissig. Zu beachten ist, dass der Hund eine Halskrause trägt:

Als die junge Dame dann den Salon betritt, sieht sie ihn Chips fressend auf dem Sofa sitzend, woraufhin sie ihren Blick auf irgendeinen Punkt fixiert, den man wegen der Kameraeinstellung (sie in der amerikanischen Kameraeinstellung) nicht sehen kann. In der nächsten Einstellung zeigt sich, dass der Kerl den Hund auf die Halskrause gestellt hat:

Daran kann man zwei Dinge kritisieren:
Einerseits fragt man sich, wieso der Kerl es auf einmal geschafft hat, den Hund so zu positionieren, da er doch vorher so große Angst hatte, wegen des Knurrens in die Chipstüte zu greifen.
Am Offensichtlichsten ist aber die Tatsache, dass die Leute von Chio wohl gehofft haben, der gemeine Fernsehzuschauer sei zu dumm, zu erkennen, dass diese wundersamen Ereignisse nur deshalb funktionierten, da die GRÖßE DER HALSKRAUSE in den verschiedenen Kameraeinstellung variiert.
Fazit: Chio sucht sich Werbeagenturen aus, die nicht auf Authenzität setzen sondern auf billige Verarsche (auf gut Deutsch).
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